EU-Aktion gegen WHO IGV

18. August 2025

EU-Aktion zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften und zum Pandemievertrag

 

Gemeinsam mit We for Humanity rufen wir zum Handeln auf. We for Humanity hat Briefe an die Fraktionsvorsitzenden des europäischen Parlaments vorbereitet. Des Weiteren liegen Schreiben an den europäischen Datenschutzbeauftragten und an die europäische Ombudsfrau vor. 

 

Wichtige Hinweise zu dieser Kampagne:

–> Es gibt acht Fraktionen im EU-Parlament, die ideologische Gruppierungen darstellen.

–> Die Anschreiben an die Parlamentarier sind nicht 100% identisch, da sie an einigen Stellen die ideologische Ausrichtung ansprechen.
 

–> Die Briefe sind auf Englisch. Hier sind kurze Zusammenfassungen auf Deutsch, worum es geht:
 

Briefe an die EU-Parlamentarier – Essenz

Betreff: Dringender Aufruf zur Gründung einer Initiative gegen die WHO-Abkommen und deren Umsetzung

Wir fordern zur Gründung einer Initiative gegen die WHO-Vorhaben.

Wir begründen unsere Ablehnung anlehnend an die rechtliche Würdigung der Europarecht-Expertin Dr. Beate Pfeil.

Wir weisen darauf hin, dass Gain of Function zwangsläufig in ein medizinisches Experiment an den Menschen resultiert, und berufen uns auf den Nürnberger Kodex.

Wir widersprechen dem Missbrauch unserer persönlichen Daten und fordern Aufklärung und Transparenz.

Wir fordern Rückmeldung.
Brief an den EU-Datenschutzbeauftragten – Essenz

Betreff: Dringende Aufforderung zur Untersuchung von GDPR-Verstößen in WHO-Abkommen und von der EU vorgeschriebenen Datenpraktiken

Wir fordern

- Stoppen Sie die Umsetzung der IHR-2024 und des Pandemievertrags 2025, bis die Einhaltung der DSGVO sichergestellt ist, einschließlich einer obligatorischen Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35).

- Untersuchung unzulässiger biometrischer Datenverarbeitung bei Gesichtserkennung, AutoIdent (Deutschland) und ähnlichen Verfahren wie Video-Ident oder eIDAS-konformen Systemen in der gesamten EU, um die Einhaltung von Art. 9 GDPR.

- Prüfung der obligatorischen Datenoffenlegung für die Aktivierung von SIM-Karten und ihrer Rechtfertigung im Rahmen der Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche, um eine unrechtmäßige Vorratsdatenspeicherung zu verhindern (Art. 5(1)(b)).

- Untersuchung der erzwungenen Datenweitergabe bei der Erbringung von Dienstleistungen (z. B. Flugtickets) und des Fehlens einer freiwilligen Zustimmung aufgrund einheitlicher, durch EURichtlinien vorgeschriebener Branchenpraktiken.

- Untersuchung von Bankbeschränkungen bei Bargeld- und Kreditkartentransaktionen und Bewertung ihrer Verhältnismäßigkeit und Rechtmäßigkeit gemäß Art. 6 GDPR und Art. 8 EU-Charta.

- Durchsetzung von Transparenz, Einwilligung in Kenntnis der Sachlage und Rechtmäßigkeit bei allen von der EU vorgeschriebenen Datenverarbeitungspraktiken, um sicherzustellen, dass die Richtlinien die Grundrechte nicht außer Kraft setzen.

- Know-Your-Customer-Anforderungen (KYC): Die von der EU vorgeschriebenen KYC-Verfahren, die von Finanzinstituten und Dienstleistern umgesetzt werden, erfordern die Erhebung überm..iger personenbezogener Daten (z. B. Ausweisdokumente, Adressnachweise) ohne klare Einwilligung oder Notwendigkeit.
Brief an die EU-Ombudsfrau – Essenz

Betreff: Beschwerde über EU-Transparenzverstöße, finanzielle Beeinflussung und Missachtung des Bürgerwillens und der demokratischen Beteiligung

Wir fordern Sie dringend auf:

- Untersuchen Sie das Versäumnis der EU, Transparenz in den Entscheidungsprozessen der WHO Abkommen zu gewährleisten, was einen Verstoß gegen Art. 15 AEUV und der Verordnung (EG) Nr.1049/2001.

- Fordern Sie die vollständige Offenlegung aller Finanzströme an EU-Parlamentarier, einschließlich der Finanzierungsquellen, privater Investoren und möglicher Interessenkonflikte, wie es der Verhaltenskodex des EP und Art. 15 AEUV gefordert wird, und zwingen Sie die Europäische
Kommission und das Parlament, diese Informationen zur Verfügung zu stellen.

- Prüfung des Versäumnisses der EU, die Bürgerinnen und Bürger durch öffentliche Konsultationen oder die Europäische Bürgerinitiative (Art. 11(4) EUV, Verordnung (EU) 2019/788) in Entscheidungen über WHO-Abkommen einzubeziehen, was gegen die Grundsätze der partizipativen Demokratie (Art. 10 EUV) verstößt.

- Empfehlen Sie Maßnahmen, um öffentliche Konsultationen, die Einhaltung der EUTransparenzvorschriften und die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, ihren Willen durch demokratische Mechanismen wie die EBI zu äußern, sicherzustellen.

Bearbeitungshinweise:


–> Es ist wichtig, dass jeder Empfänger angeschrieben wird, nicht nur die Deutschen/Progressiven. Wenn ihr nicht alle anschreiben könnt, nehmt euch bitte mindesten 2-3 Parlamentarier vor, plus Datenschutzbeauftragten und Ombudsfrau. 
 

–> Bitte teilt die Informationen mit euren Freunden/Bekannten im Ausland – das ist eine internationale Kampagne.
 

–> Die Briefe liegen im PDF-Format vor, es gilt drei fehlende Angaben auszufüllen; 

PDF herunterladen, fehlende Angaben machen, ausdrucken, unterschreiben und per Briefpost absenden.
Postalische Zustellung (Porto 1,25€), idealerweise per Einschreiben, ist verbindlicher, als E-Mail. Obendrein veröffentlichen die Herrschaften ihre E-Mail-Adressen nicht.

Letter to The Left Leaders Manon Aubry and Martin Schirdewan

Letter to S&D Leader Iratxe García Pérez

Letter to Renew Leader Valérie Hayer

Letter to PfE Leader Viktor Orbán

Letter to MEP Christine Anderson

Letter to MEP Gerald Hauser

Letter to Greens_EFA Leaders Terry Reintke and Philippe Lamberts

Letter to ESN Leader

Letter to EPP Leader Manfred Weber

Letter to ECR Leaders Ryszard Legutko and Nicola Procaccini

Datenschutzbeauftragte und Ombudsfrau:

Letter to the European Data Protection Supervisor

Letter to the European Ombudsman


Widerspruch IGV und DSGVO

23. Juli 2025

Zweite Phase der Widerspruch-Aktion gegen IGV und der Verletzung des Datenschutzes

NEIN zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften und zum Pandemievertrag

Gemeinsam mit We for Humanity und Atlas-Initiative rufen wir zum Handeln auf.
Es sind viele Briefe mit der Aufforderung, den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) bis 19. Juli 2025 zu widersprechen, durch einige Initiativen verschickt worden. Nachdem nun die Frist ohne Widerspruch verstrichen ist, gehen wir in die nächste Runde.

Wir werden die Zeit für eine kontinuierliche Kampagne nutzen, um uns als Souverän klar zu positionieren und zu sagen:
„Meine Würde ist unantastbar. Meine Freiheit ist nicht verhandelbar.“
 
Immer öfter wird unser Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf den Schutz der Privatsphäre verletzt. Durch die endlose Digitalisierung und gewinnbringenden Experimente der Pharmaindustrie sind unsere Gesundheit und Privatsphäre ein lukratives Geschäft geworden und wir schauen nur zu. Es ist höchste Zeit, dass wir unsere Stimme erheben. Unsere Menschenwürde darf nicht als Profit-Fabrik behandelt werden. 
 
Deshalb starteten wir kürzlich eine Briefaktion, die wir wegen neuer Entwicklungen kurz stoppen mussten. Die Gründe dafür:
–> Es liefen ähnliche Aktionen nebeneinander. Wir haben uns mit den anderen Organisatoren geeinigt und die Aktionen wurden jetzt zusammengeführt.

–> Der Entwurf des vorgesehenen Zustimmungsgesetzes zum IGV wurde schon veröffentlicht. Der Bundestag wird es voraussichtlich noch im September verabschieden. Das Vorwort zu dem Gesetz ist voll von Lobesgesängen über das neue IGV. Deshalb mussten wir das Anschreiben verschärfen und die Aktion wird jetzt mit etwas veränderten Dokumenten fortgesetzt. 
 
Wer in der ersten Phase bereits die Briefe versandt hat, muss die nachfolgende Aktion nicht nochmals mitmachen.

Zu dem neuen Anschreiben gehört auch eine juristische Begründung von Dr. jur. Beate Pfeil (Rechtswissenschaftlerin), die man unbedingt mit jedem Brief mitsenden muss. Damit hat jeder Brief diesmal fünf Seiten. Das kostet in einem normalen Briefumschlag 1,10 €. (Wenn man die juristische Begründung und die zwei Widersprüche doppelseitig ausdruckt, kommt man mit nur 3 Seiten aus, als Normalbrief kostet das 95 Cent.)
             
Alle Adressaten der Briefe sind mit der ersten Aktion identisch: die fünf gesundheitspolitischen Sprecher im Bundestag, die Bundesgesundheitsministerin, den Bundesminister für Digitales und die Bundesdatenschutzbeauftragte. Es sind im Ganzen weiterhin 8 Briefe, immer mit fünf Seiten.

Wie beim letzten Mal, haben wir zwei Formate zur Verfügung gestellt, ein PDF-Format und ein Doc-Format.

Zu PDF-Format:

– Jeden Brief muss man auf der ersten, zweiten und dritten Seite mit Namen, Adresse und Datum ergänzen (s. vorbereitete Felder).
– Die zweite und dritte Seite wird ganz unten mit Ort,Datum ergänzt (s. vorbereitete Felder).
– Danach ausdrucken* und alle drei Seiten UNTERSCHREIBEN !

1. Bundesgesundheitsministerin
2. SPD Gesundheitssprecher
3. Bundesministerium für Digitales
4. Bundesdatenschutzbeauftragte
5. CDU Gesundheitssprecher
6. AfD Gesundheitssprecher
7. Die Grünen Gesundheitssprecher
8. Die Linke Gesundheitssprecher

Juristische Begründung, bitte jedem Schreiben beifügen

Zu Doc-Format:

Hier verwenden wir einen Macro. Es ist wie folgt vorzugehen:
– Beim Öffnen der Word-Dokumente auf „Makro aktivieren“ klicken.
Oder ggf. oben im gelben Streifen auf „Inhalt aktivieren“ bzw. „Makros aktivieren“ klicken.
– Daraufhin werden die fehlenden Angaben abgefragt; ausfüllen und jeweils mit OK bestätigen.
– Am Ende speichern, drucken* und an drei Stellen unterschreiben.
Sollte euch Word ärgern, drückt Strg+a und danach F9.

1. Bundesgesundheitsministerin
2. SPD Gesundheitssprecher
3. Bundesministerium für Digitales
4. Bundesdatenschutzbeauftragte
5. CDU Gesundheitssprecher
6. AfD Gesundheitssprecher
7. Die Grünen Gesundheitssprecher
8. Die Linke Gesundheitssprecher

Juristische Begründung, bitte jedem Schreiben beifügen

* Nochmals der Hinweis: Wer die Seite 2 und 3 sowie die juristische Begründung doppelseitig ausdrucken kann, hat damit insgesamt 3 Seiten und dieser Brief kann dann mit  95 ct. frankiert werden. Im anderen Fall muss der Brief mit 5 Seiten in einem normalen Umschlag mit 1,10 €  frankiert werden.

Wer nicht alle 8 Briefe versenden kann/will, bitte mindestens die ersten 4 Briefe an die Adressaten (siehe Reihenfolge oben) schicken. (Wer keinen Drucker hat, kann die ausgefüllten Briefe per Email an einen Copyshop senden und dort ausdrucken lassen.)

Wir bitten alle Teilnehmer dieser Aktion, sofern sie nicht schon bei der 1. Aktion teilgenommen haben, sich im Formular (unten) einzutragen, denn wir planen eine Klagegemeinschaft zur Verteidigung unserer Rechte zu gründen, wenn die Reaktion auf die Briefaktion zu gering ist.